B2B - Produkthaftung
Tags
Anwendungsbereich:
B2B, Reply Recommendation
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Keywords:
Unfall, Haftung, Produkthaftung, Polizei, Krankenhaus, Technische Mängel
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Ticket Category:
Product liability, Quality Issues, Other
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Bikes:
Affects all bikes
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Tonfall:
Sachlich, mit Anteilnahme
Anwendungsbereich:
Dieser Artikel sollte herangezogen werden, sobald ein Verdacht auf eine mögliche Produkthaftung besteht.
Sobald ein Partner einen Unfall mit Personenschaden meldet oder bei einem Unfall, bei dem die Polizei, Krankenwagen oder Notarzt gerufen werden musste. Ebenso falls ein Partner meldet, dass ein technischer Defekt des Rades die Ursache für den Unfall war oder bei einem Unfall eine Rolle gespielt hat.
Wählt ein Partner über das Dealer Portal die Kategorie “Produkthaftung” ohne Verweis auf die oben genannten Bereiche, dann sollte vorerst sichergestellt werden, dass es sich tatsächlich um eine mögliche Produkthaftung handelt. Andernfalls sollte der Partner auf die passende Kategorie verwiesen werden.
Die Kommunikation findet hier mit unseren Partnern statt, Fahrradfachhändler. Die gemeldeten Unfälle betreffen sie meist nicht direkt, sondern sie berichten von ihren Kunden.
Wichtig: In einer Mail zur Produkthaftung sollte nie direkt eingestanden werden, dass ein technischer Defekt die Ursache für einen Unfall gewesen sein könnte.
Text:
Bei einem Unfall immer zuerst bedauern ausdrücken.
Danach ein wichtiger Hinweis fettgedruckt einfügen: Nach einem Unfall sollte das Rad nicht repariert werden und keine der beschädigten Teile sollten ersetzt werden. Dies ist wichtig, damit potenzielle technische Mängel von unseren Technikern überprüft werden können.
Dem Partner sollte dann erklärt werden, dass in einem solchen Fall Bilder nicht genügen, um mögliche Ursachen eines Unfalles zu überprüfen. Das Fahrrad muss von unserer Spedition abgeholt werden, um von unseren Technikern in unseren Laboren untersucht zu werden. An dieser Stelle nochmals versichern, dass das Fahrrad pflichtgemäß und gewissenhaft untersucht wird.
Dem Partner dann erklären dass um die Ansprüche des Endkunden bezüglich eines Gewährleistungs- oder Produkthaftungsfalles eingehend prüfen zu können, wir von dem Endkunden noch zusätzliche Unterlagen benötigen:
- Die Kontaktdaten des Verunfallten
- Einen ausführlichen Unfallbericht bzw. eine ausführliche Schilderung des Unfallhergangs und gegebenenfalls eine Kopie des Polizeiberichts.
- Gegebenenfalls das medizinische Gutachten des behandelnden Arztes
- Bei voraussichtlich langfristiger Erkrankung des Endkunden ein Gutachten des Versicherungsträgers.
- Die Kaufquittung des Fahrrades
- Das Fahrergewicht des Nutzers
- Die Kilometerleistung des Fahrrades
- Wie hoch lag beim Unfall die Gewichtsbelastung?
- Eine genaue Auflistung der gesamten Ansprüche des Kunden mit den dazugehörigen Kopien der Unterlagen.